SPD-Sommerradtour mit Tobias Wüst findet großen Anklang

Zahlreiche Radler:innen begleiten Tobias Wüst auf seiner hochsommerlichen Radtour rund um den Schönbusch.
Sophie Peter

22. Juni 2021

Große Resonanz fand die sommerliche Radtour mit dem SPD-Stadtrat und Bundestagskandidaten Tobias Wüst. Gut 30 Teilnehmer:innen begutachteten die Radwegesituation zwischen Nilkheim, Großostheim, Stockstadt und Leider. Fest steht, dass viele Akteur:innen in der Planung involviert sind und es keine richtungsweisende Radwegagenda gibt, so unser Kreisrat Wolfgang Jehn. Tobias Wüst fordert daher eine gemeinsame Koordinierungsstelle von Stadt und Landkreis, welche die Radwege der einzelnen Gemeinden zu alltagstauglichen, schnellen und sicheren Radwegeachsen verbindet. „Das Radfahren bietet gerade in der brettebenen Verbindung von Aschaffenburg nach Stockstadt und Großostheim eine sehr gute Alternative zum Autoverkehr. Die Politik muss dafür eine gute Infrastruktur schaffen. Breite und schnelle überregionale Radwege wären für unsere Region ein wichtiges Angebot, das dringend ausgebaut werden muss“. Eine gute Infrastruktur wäre auch für die Aschaffenburger Stadtteile eine echte Entlastung! Ein erster Schritt wäre dazu, die staubige Schotterpiste vom Langen Handtuch bis zum Tierheim zu asphaltieren.

Über den neuen Radweg am Sonneck ging es nach Stockstadt, wo der zweite Bürgermeister Dieter Trageser das Projekt Mainquerung erläuterte. Jahrelange Verhandlungen mit der Bundesbahn, der Eigentümerin der Bahnbrücke und des angehängten Radwegs, hätten das völlige Desinteresse der Bahn an einer barrierefreien Mainquerung für Fußgänger:innen und Radler:innen gezeigt. Nachdem mit der Bahn keine Lösung erreichbar sei, versuchen jetzt die Gemeinden Stockstadt, Mainaschaff und der Landkreis Aschaffenburg mit einer Machbarkeitsstudie eine Fahrradbrücke zu verwirklichen. „Radfahren ist gut für unsere Umwelt und Gesundheit. Aber man merkt auch bei uns, dass der Autoverkehr immer noch Vorrang im Alltag hat. Die Politik muss hier aktiv Angebote schaffen!“, so Tobias Wüst.

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